Pressemitteilung

Frankfurt am Main, 15.07.2015

Leserbefragung: Börsenblatt baut Position als Pflichtlektüre der Buchbranche aus

Mit 38 Minuten pro Ausgabe entgegen dem Trend: Buchhändler und Verlagsmitarbeiter lesen durchschnittlich zehn Prozent länger im Fachmagazin | Fast 53.000 Leser pro Ausgabe

Börsenblatt - Wochenmagazin für den Deutschen Buchhandel.

Für 4 von 5 Lesern in Buchhandlungen und Verlagen gehört das Fachmagazin Börsenblatt mit weitem Abstand zu den Wettbewerbern zur Pflichtlektüre, wenn man über die wirtschaftliche Entwicklung in der Buchbranche informiert sein will. Dementsprechend hoch ist die Leser-Blatt-Bindung. Für 82 Prozent der Buchhändler und 69 Prozent der Verlagsmitarbeiter gilt die Aussage “Kein Donnerstag ohne Börsenblatt”. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Leserbefragung des Marktforschers IM Field GmbH, die die Lesegewohnheiten der Abonnenten analysiert. 88 Prozent der Buchhändler lesen demnach das Börsenblatt regelmäßig, bei den Verlagsmitarbeitern sind es 91 Prozent. Bei einer verbreiteten Auflage von 9.130 Exemplaren hat jedes Heft im Durchschnitt 5,8 Leser und damit eine Reichweite von fast 53.000 Lesern.

Die durchschnittliche Lesedauer hat sich im Vergleich zur letzten Leserbefragung im Jahr 2012 um 10 Prozent gesteigert: Buchhändler investieren insgesamt 38 statt bisher 34 Minuten pro Ausgabe, Verlagsmitarbeiter 29 statt bisher 26 Minuten. Damit stellt sich das Börsenblatt deutlich gegen den allgemeinen Trend abnehmender Lesedauer bei gedruckten Medien. Durchschnittlich wird jedes Heft dafür 2,4 mal genutzt (Buchhandel: 62 Prozent | Verlage 40 Prozent). Während Buchhändler sich vor allem Informationen zu Kundentrends und Neuerscheinungen sowie Buchempfehlungen wünschen, suchen Leser in Verlagen insbesondere konkrete Marktdaten und erwarten Antworten auf aktuelle Rechtsfragen.

In Sachen Aktualität, fachliche Qualität der Texte, Artikellänge und Themenvielfalt haben die Leser dem Börsenblatt Bestnoten ausgestellt. Ihr allgemeiner Eindruck lautet: nützlich, praxisnah und vielseitig. Das gilt auch für das Portal boersenblatt.net, das für die meisten crossmedialen Nutzer das Magazin gut bis sehr gut ergänzt. Jeder zweite von ihnen nutzt Verweise im Heft auf weiterführende Informationen im Netz.

Hinsichtlich der meistgelesenen Rubriken im Börsenblatt unterscheiden sich die beiden Hauptzielgruppen. Bei den Buchhändlern stehen Bestsellerlisten, Thema der Woche und Anzeigen zu Neuerscheinungen besonders hoch im Kurs. Verlagsmitarbeiter lesen am liebsten in den Rubriken Markt & Perspektiven, Management & Praxis sowie Thema der Woche. Gleichermaßen hoch beliebt ist bei allen Zielgruppen der Cartoon auf der letzten Seite.

Für sechs von zehn befragten Buchhändlern bilden die Informationen aus redaktionellen Texten, Anzeigen und Beilagen im Börsenblatt die Bestellbasis für das reguläre Sortiment. Besonders Anzeigen zu nicht-angekündigten Titeln helfen 72 Prozent der Sortimenter dabei, Relevantes wahrzunehmen und sind für zwei Drittel der Befragten die wichtigsten Buchanzeigen überhaupt. Das gilt in besonderem Maß für unbekannte Titel und Verlage, auf die ein Großteil der Buchhändler erst durch eine Börsenblatt-Anzeige aufmerksam wird. Mehr als jeder zweite Sortimenter bestellt daraufhin Bücher für sein Lager.

“Die harte Währung bei solchen Nutzungsstudien ist immer die Lesedauer”, sagt Börsenblatt-Chefredakteur Torsten Casimir. “Dass wir hier gegen den Trend im Print-Markt deutlich zulegen konnten, bestätigt unser redaktionelles Konzept. Unsere Leser schätzen es, dass sie vermehrt vertiefende, ausführliche Fachbeiträge bei uns finden.”

Für die Leserbefragung 2015 hat die IM Field GmbH aus Leipzig in der Zeit vom 23.04. bis 18.05.2015 im Auftrag der MVB eine telefonische CATI-Befragung mit 301 Börsenblatt-Beziehern aus Buchhandel (226) und Verlagen (75) durchgeführt. Die Stichprobe ist nach Betriebsgrößen gewichtet und ist repräsentativ für die Mitgliedsunternehmen des Börsenvereins.


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