Tipps und Ideen für den Einsatz von Kundenmagazinen. Folge 2

Man sieht sich! Oder: Wie das Buchjournal die Kundenfrequenz steigert

Haben Sie bei der letzten Buchjournal-Ausgabe gezählt, wie viele Hefte in welcher Zeit verteilt werden konnten? Oder das Heft Ihren Kunden aktiv mitgegeben? Rückmeldungen aus unterschiedlichen Sortimenten zeigen: Seit die Plastiktüten nicht mehr angeboten werden, ist es schwerer, Hefte mitzugeben.

Die Detail-Logistik

„Ich gebe Ihnen noch ein Buchjournal mit.“ und schon war das Heft in der Plastiktüte bei den gerade gekauften Büchern und damit im „Eigentumsbereich“ des Kunden. Dieser hätte aktiv „Nein danke, nehmen Sie es bitte wieder heraus.“ sagen müssen, um es wieder loszuwerden.
In der Post-Tüten-Zeit nimmt der Kunde seine Bücher vom Ladentisch, packt sie selbst ein und muss das angebotene Heft zusätzlich verstauen. Da ist ein „Ach nein, heute nicht.“ schnell formuliert. Nach dreimaliger Abfuhr benötigen Buchjournal-Verteilende eine Pause und bieten das Heft erst einmal nicht mehr an.

Was Sie da tun können?

Eine Hilfe sind beispielsweise Gummibänder. Damit wurden früher, sozusagen in der Prä-Tüten-Zeit, gerollte Zeitschriften fixiert, damit sie sich im Korb oder in der Einkaufstasche nicht selbstständig machten. Probieren Sie einfach aus, ob sich damit die Mitnahmequote an der Kasse steigern lässt.

Damit die höhere Zahl verteilter Hefte auch für ein höheres Umsatzpotenzial sorgen kann, inszenieren Sie ausgewählte Themen auch in Ihrer Buchhandlung:

Die einfachste Möglichkeit, mit dem neuen Heft Aufmerksamkeit zu erregen, benötigt 50 Post-its mit dem Text „… und bei uns“. Die platzieren Sie ganz analog jeweils auf der Seite 39, wo der Börsenverein auf die Longlist des Deutschen Buchpreis hinweist. Lassen Sie ein Eckchen aus dem Heft gucken – das sorgt für Aufmerksamkeit.

Ob Sie die Anzeige von Elke Heidenreichs neuen Kurzgeschichten auf Seite 17 für einen Tisch mit diesem Genre und einen Schreibwettbewerb nutzen, das Nähen von hippen Rucksäcken (Seite 47) zu einem Samstagsevent machen oder das Regionalthema (Heftschwerpunkt) mit einer *Deutschlandreise*-Challenge und „Finden Sie Minden“ aufbereiten: Es kostet nicht viel, bietet Ihnen aber die Chance, Schwerpunkte zu setzen, die mit dem Heft verknüpft sind.
Die „Spätfolgen“ liegen in gespartem Werbebudget und – im Fall regelmäßiger Anwendung – bei Kunden, die gespannt darauf warten, was Sie beim Erscheinen des nächsten Heftes wieder im Angebot haben.

Bis zum nächsten Mal!
Ihre Gudula Buzmann