Tipps und Ideen für den Einsatz von Kundenmagazinen. Folge 7

Jetzt wirds persönlich! Oder: Wie Sie das Buchjournal für Ihre Buchhandlung individualisieren können

Das Buchjournal ist jetzt auch mit persönlichem Gesicht zu bekommen – mit Ihrem Gesicht. Zeigen Sie es!

Die Möglichkeiten

Sie können nicht nur Ihren „Firmenstempel“ auf die Umschlagseite 4 aufdrucken lassen, sondern auch die übrigen Seiten individualisieren: Ihr Logo schon auf der U1, eine nette Begrüßung der Leser, Buchtipps und Öffnungszeiten, Veranstaltungshinweise und besondere Leistungen Ihrer Buchhandlung auf U2 und U3. Den Kunden geben Sie damit das Gefühl, genau IHR Magazin zu bekommen.

Der Arbeitsaufwand

Die Bandbreite geschätzten Arbeitsaufwands – bevor man überhaupt angefangen hat – bewegt sich zwischen „Das kann doch nicht so lange dauern!“ und „Wann sollen wir das denn noch schaffen?“ Die wichtigste Vorüberlegung ist jedoch die Frage nach der Geschichte, die sich über das erste Heft hinaus auch in den anderen Heften wiederfinden soll.
Sollen Sie Buchtipps immer von einer Person kommen oder von jeder und jedem im Team? Vielleicht ist „frisch ausgepackt“ immer eine Entdeckung aus einer anderen Warengruppe der Buchhandlung, der Lesetipp hingegen eine besondere Empfehlung aus der Belletristik – oder umgekehrt.
Ist die Außenansicht der Buchhandlung auf der U3 für alle Jahreszeiten geeignet oder muss das Foto eigentlich gewechselt werden? Sollen auch Innenansichten gezeigt werden, so müssen diese auf jeden Fall wechseln. Wenn man dafür nicht immer einen Fotografen bemühen möchte, muss man etwas Zeit in die Planung von Perspektive, Bildausschnitt und zuständigen Teammitgliedern investieren, auch vorausschauend.

Lohnt sich das?

Es lohnt sich, weil Sie damit das, was Ihnen wichtig ist, besser zu den Kunden bringen können. Ihre stärkste Abteilung oder besondere Events, Ihre Internetpräsenz oder die Kompetenz Ihres Teams finden immer neu und unaufdringlich Erwähnung. Es sollte bei Buchtipps daher nicht nur der Verlagstext abgetippt werden.
Passiert Ihnen nicht? Manchmal passiert es doch und auch den besten Buchhandlungen, wenn die Zeit nicht für eigene Texte und eigene Ideen reicht. Auf den Internetseiten von Buchhandlungen, am Anfang mit individuellen Inhalten vielfältig gestaltet, tut sich später oft sehr wenig Individuelles, weil keine Zeit war. Investieren Sie daher jetzt die Zeit in die Grobplanung der individualisierten Seiten bis zum Jahresende, damit es später schneller geht und Ihre Kunden auch bei Heft 6 noch Lust haben, das Vorwort oder die Nachrichten aus der Buchhandlung zu lesen.

Herzlichst,
Ihre Gudula Buzmann